Der Hautton und sein täglicher Einfluss auf unser Styling

#BBeautytalk

Wer seinen Hautton nicht kennt, hat es schwer sich für das richtige Make-Up, Rouge, Puder und Lidschatten zu entscheiden! Wählt man unpassende Farben, kann die Haut schnell müde und farblos wirken. Deshalb helfen wir Dir heute deinen Hautton/Unterton herauszufinden, um Dir optimale Schminkergebnisse zu ermöglichen!

 

Der Hautton bzw. Hautunterton, der fein durch das Gewebe schimmert, entsteht durch unterschiedliche Farbpigmente (Melanine) in der Haut. Dieser Melaninanteil, ändert sich weder durch UV-Einfluss, noch durch andere äußere Einflüsse. Deshalb ist es auch nur einmal nötig, den Hautton zu ermitteln, um dann die richtige Farbauswahl bei Kleidung, Kosmetik und Schmuck treffen zu können.

Grundsätzlich gibt es zwei Hauttöne, den kalten und den warmen Typ. Wobei es im warmen Typ, den Frühlings- und den Hersttyp und im kalten Typ, den Sommer- und den Wintertyp gibt. Um festzustellen, zu welchem Du zählst, erklären wir Dir nun einige Test-Möglichkeiten.

 

1.Handtuchtest

Um den Handtuchtest durchzuführen, musst Du Dich zunächst abschminken, damit die Grundierung das Ergebnis nicht verfälscht. Nach der Gesichtsreinigung solltest Du nun noch etwa 15 Minuten warten, bis sich die Haut beruhigt hat und der normale Hautton wieder zu sehen ist. Nun kannst Du Dir ein strahlend weißes Handtuch um die Haare und den Hals wickeln. Es sollte dann nur noch das Gesicht zu sehen sein. Je nachdem, ob das Handtuch nun einen eher bläulichen oder gelblich/olivfarbenen Ton reflektiert, hast du eher einen kalten (blau) bzw. warmen (gelblich) Hautton.

 

2.Venentest

Jeder kennt wahrscheinlich die Äderchen, die sich an der Innenseite unserer Handgelenke abzeichnen. Nun sieh Dir die feinen Venen mal genau an. Schimmern sie eher bläulich oder grünlich?

Deine Antwort lautet grünlich? Dann gehörst Du wahrscheinlich zum warmen Hauttyp. War Deine Antwort hingegen blau, gehörst Du eher zum kühlen Typ.

 

3.Schmucktest

Der wahrscheinlich einfachste Test, ist der Schmucktest. Sieh nur einen Moment in den Spiegel oder in dein Schmuckkästchen. Findest Du nun mehr Silberschmuck oder steht Dir vielleicht doch Gold besser? Kalte Hauttypen tragen lieber den kühl und elegant wirkenden Silberschmuck, während der warme Typ lieber strahlendes, edles Gold trägt.

 

4.Checkliste

Immer noch nicht sicher? Um ein klares und eindeutiges Ergebnis zu erhalten, solltest Du Dich nicht nur auf ein Testergebnis verlassen. Um sicher zu gehen, solltest Du mindestens zwei Tests mit dem gleichen Ergebnis abgeschlossen haben. Falls jedoch noch immer Zweifel bleiben, haben wir hier noch eine kleine Checkliste für Dich!

Der warme Typ

-Frühlingstyp:

Der Frühlingstyp hat eher einen goldenen/hellbraunen Teint mit bräunlichen Sommersprossen, helle, strahlende Augen und meist rötliches oder blondes, goldschimmerndes Haar.

-Herbsttyp:

Die Haut des Herbsttypen ist sonnenempfindlich, meist pfirsichfarben und weist oft auch goldbraune Sommersprossen auf. Die Augenfarbe ist meist braun, olivgrün oder blaugrün. Die Haarfarbe hingegen eher Bernstein-/Goldbraun, Rot oder Dunkelbraun.

 

 

Der kalte Typ

-Wintertyp:

Der Wintertyp zeichnet sich meist durch einen olivbraunen Teint oder ein blaustichiges Alabasterweiß aus und hat nur in den seltensten Fällen Sommersprossen. Die Augenfarbe reicht von hellem, eisigen Blau, über klare Grüntöne bis zu dunklem Braun. Die Haarfarbe ist meist ein aschiger, dunkler Ton.

-Sommertyp:

Der Sommertyp hingegen hat einen eher hellen, fast weißen Teint. Auch kaltes Oliv mit graubraunen Sommersprossen wird dem Sommertyp zugeschrieben. Dieser Tp ist Sonnenempfindlich und wird nur schwer Braun. Die Augenfarbe kann, wie auch beim Wintertyp zwischen hellem blau, grün und Haselnussbraun variieren. Die Haarfarbe ist meist ein aschiges, helles Blond bis helles Braun.

 

Achtung Ausnahme!

Du hast Dich irgendwie in keinem der genannten Typen wiedergefunden oder vielleicht auch in beiden? Keine Sorge, Du bist nicht von einem anderen Stern! Hin und wieder gibt es auch neutrale Hauttypen, die sich mit der Farbauswahl weniger Gedanken machen müssen. Für Dich gilt dann, such Dir den Farbton aus, der am ehesten Deiner Haut entspricht und stimme Rouge und Liedschatten doch einfach auf Deine liebste Kleidungsfarbe oder Deine Haar-/Augenfarbe ab. Deine Haut kann mit jedem Farbton strahlen!

 

Fazit

Nachdem Du jetzt weißt, welchem Hautton du zugehörig bist, bleibt jetzt noch die Frage, welche Farben nun zu wem passen und welche es zu meiden gilt.

Warmer Hautton:

Du kannst bei Foundation und Make-Up eher zu gelblichen Foundations greifen. Diese erkennst Du an den Namen „Honey“, „Caramel“ oder „Golden“. Um sie allerdings auf Deinen individuellen hautton abzustimmen, solltest Du die farbe zunächst an dener Halspartie, bis zum Kieferknochen testen.

Bei Rouge/Blush gilt es sich eher an die wärmeren Töne zu halten. Ein Orange, Rosè oder Bronze könne Deinem Look genau das richtige Finish verleihen.

Beim Augenmakeup kann pauschal gesagt werden, dass ein warmer, dunkler Braunton für Kajal und Wimperntusche Deine Augen so richtig zum Leuchten bringen kann. An Farbe kannst Du von knalligem rot, über warmes braun, bis hin zu sattem Grün alles tragen! Was es jedoch eher zu meiden gilt, sind blau und silbertöne.

Der Frühlingstyp kann, wie der Name schon sagt, sehr gut frühlingshafte, frische Töne tragen. Frisches Grün, Sonnengelb und warmes Rot sind perfekt für Deinen Look. Meiden solltest Du eher grelle und dunkle Farben.

Als Herbsttyp kommt mit goldenem, rötlich warmem Braun und leuchtendem Orange super zur Geltung. Meiden solltest Du aber Pastellrosa, blasses Weiß genau wie Zitronengelb und Eisblau.

 

Kühler Hautton:

Du kannst bei Foundation und Make-Up eher zu rosa oder bläulichen Tönen greifen. Diese findest Du meist unter dem zusatz „light“, „ivory“ oder „fair“. Um sie allerdings auf Deinen individuellen hautton abzustimmen, solltest Du die Farbe zunächst an dener Halspartie, bis zum Kieferknochen testen.

Bei Rouge/Blush gilt es sich eher an die kühleren Töne zu halten. Ein einfacher Trick ist es, sich an der natürlichen Farbe der Lippen orientieren. Ein leichtes Pink, Pfirsich oder Pflaume, kann Deinen Typ so richtig schön betonen.

Das Augenmakeup kann bei dir pink, blau, lila, silber, grau oder sexy Smokey Eyes in tiefem schwarzem sein. Warme Töne, wie Rot oder Braun solltest Du hingegen meiden.

Du bist der Sommertyp? Dann stehen Dir vor Allem die komplette Palette der Blautöne, Pastellgrün, Bordeaux oder Beere besonders gut. Folgende Farben solltest Du hingegen lieber umgehen: Gelb, Orange, Beige und auffälliges, leuchtendes Rot.

Der Wintertyp kann ebenso gut Blau tragen, genau wie kräftige Rottöne, Türkis, Pastellgelb, sowie Weiß und Schwarz. Vermeiden solltest Du aber Orange, kräftiges Gelb, warmes Ocker und erdige Brauntöne.

Wer aber mutig ist und seine grünen oder blauen Augen besonders betonen möchte, kann natürlich auch hier zu einem knalligen Orange oder Rot greifen, um die Augen besonders hervorzuheben.

 

Nachdem Du jetzt den Überblick hast, gilt es sich durchzuprobieren. Was passt am besten zu Deiner Haarfarbe und deinen Augen? Welchen Lippenstift kombinierst Du am liebsten mit Deinem Lieblingskleid? Und wie mutig bist Du heute im Punkto Augenmakeup?

Viel Spaß beim Testen und strahlen!

 

Liebe Grüße Eure Beautybetty

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.